Wie wir drohnenbasierte 3D-Technologien einsetzen
Architekten, Ingenieure und Bauunternehmen brauchen präzise Daten: 3D-Modelle von Gebäuden, topografische Karten und exakte Höhenangaben.
Und genau das erstellen wir mit Drohnen.
Der Ablauf ist simpel: Die Drohne fliegt das Gelände ab und nimmt eine Serie überlappender Bilder auf. Spezialisierte Software verwandelt diese anschließend in präzise digitale Modelle:
- •Orthofotos — ultradetaillierte Luftbilder, bis zu 1,5 cm pro Pixel: wie ein Satellitenbild, nur echt und messbar.
- •Digitale Geländemodelle (DGM/DTM) — zur Berechnung, wie viel Erde, Kies oder Sand abgetragen oder aufgefüllt werden muss.
- •3D-Modelle / 3D-Objekte — als Grundlage für BIM-Modellierung und Planung.

Kürzlich haben wir in Deutschland einen privaten Flugplatz vermessen. Aus den Daten haben wir sowohl ein Orthofoto als auch ein Geländemodell erstellt. Dabei zeigte sich: Die rechte Seite des Feldes, dort wo die Bäume stehen, liegt deutlich höher als die Start- und Landebahn – dieser Bereich muss also abgetragen werden.

Im 3D-Modell haben wir das Höhenprofil vermessen:
Darauf basierend haben wir die erforderlichen Mengen berechnet:

Das sind etwa 3.300 LKW-Ladungen (bei 10 m³ pro LKW) nur fürs Abtragen – oder ca. 1.650 bei 20 m³-LKW.
Solche 3D-Daten geben Bau-Teams und Planern ein klares Bild vom Gelände: Erdarbeiten lassen sich sauber planen, Ressourcen optimieren und teure Überraschungen vermeiden.
In Deutschland, wo viele Planungsprozesse immer noch auf Papier laufen, wirkt diese Präzision fast schon… modern.
Quellen
- 1.DGPF: Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation – dgpf.de
- 2.Luftfahrt-Bundesamt (LBA): Drohnen – Rechtliche Grundlagen in Deutschland – lba.de
- 3.ISPRS: International Society for Photogrammetry and Remote Sensing – isprs.org
- 4.ASPRS: LiDAR Division – Point Cloud Standards – asprs.org
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